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Waltraut
Hilbert
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1938 in Darmstadt, lebt und Malt seit dem 30. Lebensjahr. Als Verlegerin im eigenen Verlag bestimmte sie u. a. jahrzehntelang die künstlerische Ausstattung und grafische Gestaltung der breit gefächerten Verlagsprodukte. Ständiger Besuch von Kunstakademien (u. a. Europäische
Kunstakademie Seit 1994 arbeitet sie ausschließlich als freischaffende Künstlerin in ihrem Atelier mit angeschlossener Galerie in Heidelberg. Ihre Werke befinden sich in privaten Sammlungen z. B.
im Hotel Colosseo "Europapark Rust".
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über Waltraut Hilbert Die Ursprünge der Kunst von Waltraut Hilbert liegen in der Wechselbeziehung zwischen Innen und Außen. Stimmungen und eine positive Grundhaltung treffen in Waltraut Hilberts Gemälden auf die Faszination über die Farb- und Formvielfalt äußerer Erscheinungen. Ihre Malerei zeichnet sich aus durch die Offenheit für die Außenwelt, für die Sprache des Farbmaterials und der Formen. Ihre Bilder entwickeln sich im Malvorgang selbst. Es ist ein immer währender Dialog zwischen inneren Haltung und äußeren Anregungen. Diese Betonung des prozessualen, agierenden Malvorgangs ist für den Betrachter stets unmittelbar nachvollziehbar. Der Betrachter verfolgt die Linienführungen, wie sich Farbflächen ineinander fügen, helle Farbbänder sich über größere, kompakte Bereiche legen, wie kantige Formen mit runden korresponieren, wie Farbkontraste nebeneinander stehen und sich gegenseitig zum Klingen bringen. Hier bei wird die herausragende Eigenständigkeit der Werke von Waltraut Hilbert nachvollziehbar. Ihre Bildsprache, vor allem ihr sensibler und zugleich kraftvoller, variabler farblicher Ausdruck ist unverwechselbar. Er begründet den Charme sowie die Dynamik ihrer Kunst. Viele der abstrakten Gemälde von Waltraut Hilbert zeichnen sich durch eine expandierende Räumlichkeit aus, wie wir sie von beeindruckenden Naturerfahrungen her wieder zu kennen glauben. Von der märchenhaften Traumwelt über die Fantasielandschaft bis hin zu kosmischen, spirituellen Räumen reicht die Vielfalt der dargestellten assoziierbaren Sphären. Hierbei geht die Künstlerin virtuos mit den Farbflächen um. Die Bewegungen der häufig transparent bis halbdeckend übereinander gesetzten Malschichten und beispielsweise hellblauen oder türkisen Farbtöne können Ruhe ausstrahlen, sie ermöglichen den Eindruck von Tiefe. Warme Gelb-Orange-Töne durchfluten viele der Bildern mit Licht. Ein kräftiges, dunkles Blau, ein Umbraton oder rotbraune Erdfarben vermitteln Nähe; sie führen den Blick des Betrachters in das Bild hinein. Farben und Formen öffnen die dritte Dimension. Niemals wird jedoch eine Routine spürbar, die zu einer Wiederholung des immer Gleichen geriete. Beim visuellen Durchwandern der beeindruckenden Farblandschaften erleben wir stets Neues, treffen unverhofft auf überraschende Formen und Farbklänge. Das für die Künstlerin jedes Mal neue Erlebnis des Malvorgangs, der Haltung zur Malerei ermöglicht dies. Zugleich bleibt spürbar, dass Waltraut Hilbert eine exzellente Zeichnerin ist. Die Wurzeln ihrer Kunst führen häufig zwar zurück zum abstrakten Expressionismus, wobei jedoch viele ihrer Bilder neben den kraftvollen Gesten wesentlich lyrischer, oft labyrinthischer, differenzierter und sensibler und zudem heiter komponiert und zum Teil zeichnerisch durchgestaltet sind. Die Gemälde von Waltraut Hilbert geben ihrer positiven Grundhaltung zur Welt, ihrer Freude an der Überraschung und am Wagnis Ausdruck. Sie lassen uns Gefühle des Glücks in beeindruckender Präsenz miterleben. |
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